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Lutherbibel 1912

5. Mose 33

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1Dies ist der Segen , damit Mose , der Mann Gottes , die Kinder Israel vor seinem Tode segnete .

2Und er sprach : Der Herr ist vom Sinai gekommen und ist ihnen aufgegangen von Seir ; er ist hervorgebrochen von dem Berge Pharan und ist gekommen mit viel tausend Heiligen ; zu seiner rechten Hand ist ein feuriges Gesetz an sie.

3Wie hat er die Leute so lieb! Alle seine Heiligen sind in deiner Hand ; sie werden sich setzen zu deinen Füßen und werden lernen von deinen Worten .

4Mose hat uns das Gesetz geboten , das Erbe der Gemeinde Jakobs .

5Und Er ward König über Jesurun , als sich versammelten die Häupter des Volks samt den Stämmen Israels .

6Ruben lebe , und sterbe nicht , und er sei ein geringer Haufe .

7Dies ist der Segen Juda' s . Und er sprach : HERR , erhöre die Stimme Juda' s und mache ihn zum Regenten in seinem Volk und laß seine Macht groß werden, und ihm müsse wider seine Feinde geholfen werden .

8Und zu Levi sprach er : Deine Macht und dein Licht bleibe bei deinem heiligen Mann , den du versucht hast zu Massa , da ihr hadertet am Haderwasser .

9Wer von seinem Vater und von seiner Mutter spricht : Ich sehe ihn nicht, und von seinem Bruder : Ich kenne ihn nicht , und von seinem Sohn : Ich weiß nicht , die halten deine Rede und bewahren deinen Bund ;

10die werden Jakob deine Rechte lehren und Israel dein Gesetz ; die werden Räuchwerk vor deine Nase legen und ganze Opfer auf deinen Altar .

11HERR , segne sein Vermögen und laß dir gefallen die Werke seiner Hände ; zerschlage den Rücken derer , die sich wider ihn auflehnen , und derer, die ihn hassen , daß sie nicht aufkommen .

12Und zu Benjamin sprach er : der Geliebte des HERRN wird sicher wohnen ; allezeit wird er über ihm halten und wird zwischen seinen Schultern wohnen .

13Und zu Joseph sprach er : Sein Land liegt im Segen des HERRN : da sind edle Früchte vom Himmel , vom Tau und von der Tiefe , die unten liegt ;

14da sind edle Früchte von der Sonne , und edle , reife Früchte der Monde ,

15und von den hohen Bergen von alters her und von den Hügeln für und für

16und edle Früchte von der Erde und dem, was darinnen ist . Die Gnade des, der in dem Busch wohnte , komme auf das Haupt Josephs und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern .

17Seine Herrlichkeit ist wie eines erstgeborenen Stieres , und seine Hörner sind wie Einhornshörner ; mit denselben wird er die Völker stoßen zuhauf bis an des Landes Enden . Das sind die Zehntausende Ephraims und die Tausende Manasses .

18Und zu Sebulon sprach er : Sebulon freue dich deines Auszugs ; aber Isaschar , freue dich deiner Hütten .

19Sie werden die Völker auf den Berg rufen und daselbst opfern Opfer der Gerechtigkeit . Denn sie werden die Menge des Meers saugen und die versenkten Schätze im Sande .

20Und zu Gad sprach er : Gelobt sei , der Gad Raum macht ! Er liegt wie ein Löwe und raubt den Arm und den Scheitel ,

21und er ersah sich das Erbe , denn daselbst war ihm eines Fürsten Teil aufgehoben , und er kam mit den Obersten des Volks und vollführte die Gerechtigkeit des HERRN und seine Rechte an Israel .

22Und zu Dan sprach er : Dan ein junger Löwe , der herausspringt von Basan .

23Und zu Naphthali sprach er : Naphthali wird genug haben , was er begehrt , und wird voll Segens des HERRN sein; gegen Abend und Mittag wird sein Besitz sein.

24Und zu Asser sprach er : Asser sei gesegnet unter den Söhnen und tauche seinen Fuß in Öl .

25Eisen und Erz sei dein Riegel ; dein Alter sei wie die Jugend .

26Es ist kein Gott wie der Gott Jesuruns . Der im Himmel sitzt , der sei deine Hilfe , und des Herrlichkeit in Wolken ist.

27Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen . Und er wird vor dir her deinen Feind austreiben und sagen : Sei vertilgt !

28Israel wird sicher allein wohnen ; der Brunnen Jakobs wird sein in dem Lande , da Korn und Most ist, dazu sein Himmel wird mit Tau triefen .

29Wohl dir, Israel ! Wer ist dir gleich ? O Volk, das du durch den HERRN selig wirst , der deiner Hilfe Schild und das Schwert deines Sieges ist! Deinen Feinden wird's fehlen ; aber du wirst auf ihren Höhen einhertreten .

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