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Lutherbibel 1912

1. Mose 7

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1Und der HERR sprach zu Noah : Gehe in den Kasten , du und dein ganzes Haus ; denn ich habe dich gerecht ersehen vor mir zu dieser Zeit .

2Aus allerlei reinem Vieh nimm zu dir je sieben und sieben , das Männlein und sein Weiblein ; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar , das Männlein und sein Weiblein .

3Desgleichen von den Vögeln unter dem Himmel je sieben und sieben , das Männlein und sein Weiblein , auf daß Same lebendig bleibe auf dem ganzen Erdboden .

4Denn von nun an über sieben Tage will ich regnen lassen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte und vertilgen von dem Erdboden alles , was Wesen hat , was ich gemacht habe .

5Und Noah tat alles, was ihm der HERR gebot .

6Er war aber sechshundert Jahre alt , da das Wasser der Sintflut auf Erden kam.

7Und er ging in den Kasten mit seinen Söhnen , seinem Weibe und seiner Söhne Weibern vor dem Gewässer der Sintflut .

8Von dem reinen Vieh und von dem unreinen , von den Vögeln und von allem Gewürm auf Erden

9gingen zu ihm in den Kasten paarweise , je ein Männlein und Weiblein , wie ihm Gott geboten hatte .

10Und da die sieben Tage vergangen waren, kam das Gewässer der Sintflut auf Erden .

11In dem sechshundertsten Jahr des Alters Noahs , am siebzehnten Tage des zweiten Monats , das ist der Tag , da aufbrachen alle Brunnen der großen Tiefe , und taten sich auf die Fenster des Himmels ,

12und kam ein Regen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte .

13Eben am selben Tage ging Noah in den Kasten mit Sem , Ham und Japheth , seinen Söhnen , und mit seinem Weibe und seiner Söhne drei Weibern ,

14dazu allerlei Getier nach seiner Art , allerlei Vieh nach seiner Art , allerlei Gewürm , das auf Erden kriecht , nach seiner Art und allerlei Vögel nach ihrer Art , alles was fliegen konnte , alles, was Fittiche hatte;

15das ging alles zu Noah in den Kasten paarweise , von allem Fleisch , darin ein lebendiger Geist war.

16Und das waren Männlein und Weiblein von allerlei Fleisch , und gingen hinein, wie denn Gott ihm geboten hatte . Und der HERR schloß hinter ihm zu .

17Da kam die Sintflut vierzig Tage auf Erden , und die Wasser wuchsen und hoben den Kasten auf und trugen ihn empor über die Erde .

18Also nahm das Gewässer überhand und wuchs sehr auf Erden , daß der Kasten auf dem Gewässer fuhr .

19Und das Gewässer nahm überhand und wuchs so sehr auf Erden , daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden .

20Fünfzehn Ellen hoch ging das Gewässer über die Berge , die bedeckt wurden .

21Da ging alles Fleisch unter , das auf Erden kriecht , an Vögeln , an Vieh , an Tieren und an allem , was sich regt auf Erden , und alle Menschen .

22Alles, was einen lebendigen Odem hatte auf dem Trockenen , das starb .

23Also ward vertilgt alles, was auf dem Erdboden war , vom Menschen an bis auf das Vieh und das Gewürm und auf die Vögel unter dem Himmel ; das ward alles von der Erde vertilgt . Allein Noah blieb übrig und was mit ihm in dem Kasten war.

24Und das Gewässer stand auf Erden hundertundfünfzig Tage .

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